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Serie „Das ist Patria“: Michael Manck. Unser zweiter Entwickler

Michael Manck vor Bildschirm Geometriedaten Rahmenbau
Entwickler Michael Manck: Rahmen und Geometriedaten sind sein Ding.

Das hört sich doch so an, als hätte da jemand seine Traumstelle gefunden: „Die Fertigungstiefe hier ist toll, von der Idee über den Prototypenbau bis hin zum fertigen Fahrrad kann ich hier alles mitgestalten“, erklärt Michael Manck, Entwickler bei Patria. Auch das Familiäre, Überschaubare, die kurzen Entscheidungswege findet er klasse. Seit 2014 ist er nun Teil des Patria-Teams. Geplant hatte er ja eine ganz andere Karriere – eher auf vier Rädern. Nach der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und entsprechender Anstellung studierte er Fahrzeugtechnik und war – er sagt es heute selbst eher verwundert – ein ziemlicher Autonarr. Motorsport, das war sein Ding. Weniger „Seins“ war vieles, was das Auto so impliziert – Umweltverschmutzung, Verkehrs-stress … „Ich hab schon früh im Studium gemerkt, dass ich damit eigentlich nichts mehr am Hut habe.“

Vom Autofreak zum Radreisenden

Doch da war der Kitzel der Geschwindigkeit: „Nebenher bin ich Rallyes gefahren“, erzählt der 35-jährige, allerdings haperte es manchmal leider an der Kondition.“ Was machen? Michael probierte es mit Fahrradfahren. Und siehe da: Es klappte! Die Ausdauer wurde gestärkt, die Fitness wurde besser. Allerdings hatte das Fahrradtraining negative Auswirkungen auf die Auto-Leidenschaft: „Dabei hab ich festgestellt, dass Fahrradfahren mir viel mehr gibt“, meint er grinsend. Die Semesterferien verbrachte er von da ab auf dem Reiserad.

Das Cargobike als Hochschulabschlus

So gesehen war es für alle Beteiligten klasse, dass Michael 2014 als Praktikant im Rahmen seines Studiums die Patria-Entwicklungsabteilung bereicherte. Er konstruierte den Prototypen des ersten Falt-Cargobikes. Das gefiel ihm so gut, dass er seine Abschlussarbeit darüber schrieb. Jochen Kleinebenne wiederum, dem Chef von Patria, gefiel Michaels Arbeit so gut, dass er Michael Manck zum Entwickler haben wollte, nachdem der sein Fahrzeugtechnik-Studium als Diplom-Ingenieur abgeschlossen hatte.

Innovationen im Stahlrahmenbau

Auch in Sachen Rad-Zukunft war das ein Gewinn, wie wir gerade wieder sehen: Michael brachte und bringt oft frischen Wind in unsere Produktreihe. Gerade entstand unter seiner Feder das neue Merano- Tiefeinsteiger-Modell und die neuen E-Bike-Varianten. Und ein besonderes technisches Schmankerl gibt es auch noch: Einen Sportrahmen mit Tapered-Steuersatz, also ein besonders steifes, weil konisch verlaufendes Steuerrohr – im Stahrahmenbau ziemlich einzigartig! Zu diesen neuen Modellen wird es hier bald noch einiges zu lesen geben.

Langstrecke nach Maß

Michael fährt täglich mit dem Rad seine 12 Kilometer zur Arbeit von der Bielefelder Innenstadt zu Patria nach Leopoldshöhe. Oft mit dem Rennrad. „Als ich dann meinen eigenen, maßgeschneiderten Patria Randonneur hatte, war ich auf Anhieb zwei Minuten schneller – weil das Rad einfach perfekt passte. Genauso, wenn ich damit im Urlaub meine Touren fahre: Schmerzen gibt’s abends höchstens in den Oberschenkeln. Vom weiten Fahren. Ansonsten keine Wehwehchen durch falsches Sitzen oder was auch immer! Das macht die Radreise zum Genuss.“ Ein Konstrukteur, der so überzeugt von seiner Arbeit ist – besser kann es wohl nicht laufen. Schön für alle, nicht zuletzt für unsere Kunden!

Posted in Alle News, Inside Patria
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